(Deutsch) Frem­de Hei­mat Deutsch­land

Sor­ry, this ent­ry is only avail­ab­le in Ger­man. For the sake of view­er con­ve­ni­en­ce, the con­tent is shown below in the alter­na­ti­ve lan­guage. You may click the link to switch the acti­ve lan­guage.

Geflüch­te­te berich­ten aus ihrem Leben

Vor einem Jahr war im Rah­men der Ver­an­stal­tung Bet­ter Tog­e­ther“ die Aus­stel­lung Den Geflüch­te­ten ein Gesicht geben“ in der katho­li­schen Kir­che St. Johan­nes Nepo­muk in Hahn zu sehen. Das Pro­jekt unter der künst­le­ri­schen Lei­tung des Tau­nus­stei­ner Foto­gra­fen Peter Wolf sorg­te dafür, dass anony­me Flücht­lin­ge“ zu Men­schen wur­den mit einem Gesicht und einer Geschich­te. Nun ist die Aus­stel­lung vom 2. Sep­tem­ber bis 28. Okto­ber auch in der Ev. Kir­che St. Peter auf dem Berg in Blei­den­stadt zu sehen. Eine beson­de­re Ver­an­stal­tung fin­det am Don­ners­tag, 27. Sep­tem­ber um 19.00 Uhr statt. Wir laden die Por­trä­tier­ten von damals ein und bit­ten sie, zu erzäh­len, wie ihre Geschich­te wei­ter­ge­gan­gen ist. Wel­che Erfah­run­gen haben sie in den letz­ten bei­den Jah­ren gemacht? Was ist geglückt? Was nicht? Wie geht es jetzt wei­ter? Musi­ka­lisch beglei­tet wird die­ser Abend von Ste­phan Breith (Cel­lo) und dem ukrai­nisch-jüdi­schen Vio­li­nis­ten Marat Dicker­mann.

Rawan & her Fami­ly – Ground­brea­king Docu­men­ta­ry of their Escape

Arri­ved after long hardships and depri­va­ti­on

Rawan Mas­houd and her fami­ly, also por­tray­ed in our exhi­bi­ti­on, now live among us in Tau­nus­stein. Rawan is giving a bit insight about their life now after the escape.

Interview with Rawan (in german) >>

Wie heißt du?
Ich bin Rawan Jasim und kom­me aus Syri­en.

Wie alt bist du?
Ich bin 13 Jah­re alt.

Erzäh­le mir von dei­ner Fami­lie, hast du Geschwis­ter?
Ich habe eine Schwes­ter, sie heißt Raya­nist und 10 Jah­re alt.
Ich habe drei Brü­der, der jüngs­te heißt Moha­nad und ist 5 Jah­re alt, der mitt­le­re heißt Osa­ma und ist 9 Jah­re alt, der gro­ße heißt Moha­mad und ist 10 Jah­re alt.

Leben noch Ver­wand­te von dir in Syri­en?
Mei­ne Groß­el­tern leben noch in Syri­en und ich habe eine Tan­te und einen Onkel in Syri­en. Sie haben zwei Kin­der.

Seid ihr in Deutsch­land direkt nach Tau­nus­stein gekom­men oder wart ihr noch in ande­ren Städ­ten?
Zuerst war ich in Trier, dann in Gie­ßen, danach in Hanau und sind dann nach Tau­nus­stein gekom­men.

Wie war das Leben in Trier, in Gißen und in Hanau, konn­tet ihr dort z.B. in die Schu­le gehen?
Nein, dort waren wir nicht in der Schu­le, erst in Tau­nus­stein.

Lebst du in einer Asyl­un­ter­kunft oder in einer Woh­nung nur mit dei­ner Fami­lie?
Wir leben in der Asyl­un­ter­kunft in Blei­den­stadt, aber wir möch­ten unbe­dingt in eine eige­ne Woh­nung zie­hen, da es uns im Asyl­heim nicht gefällt. Ich möch­te ger­ne ein eige­nes Zim­mer haben.

Was ver­misst du in Deutsch­land?
Ich ver­mis­se mei­ne Freun­de und mei­ne Schu­le.

Wie gefällt dir Deutsch­land?
Mir gefällt hier alles gut, beson­ders die Schu­le.

Was gefällt dir nicht in Deutsch­land?
Mir gefällt das Asyl­heim nicht.

Was ist in Deutsch­land anders im Ver­gleich zu dei­nem Hei­mat­land?
Es ist vie­les anders. Wir hat­ten ein eige­nes Haus mit einem Park, dort haben wir viel gespielt.

Was war dein schöns­tes Erleb­nis in Deutsch­land?
Die Men­schen hier sind alle so nett.

Beschrei­be, wann du dich glück­lich fühlst!
In der Schu­le füh­le ich mich glück­lich.

Hast du schon Freun­de gefun­den?
Ja ich habe schon vie­le Freun­de gebun­den.

Und wie haben dich die Men­schen hier Deutsch­land auf­ge­nom­men, gab es auch wel­che die nicht sehr freund­lich zu dir waren?
Die Men­schen waren alle sehr freund­lich hier.

Wel­che Spra­che ist dei­ne Mut­ter­spra­che?
Ara­bisch.

Bist du in einer Dik­la-Klas­se?
Ja, das bin ich.

Hier in der Schu­le lernst du auch Fremd­spra­chen, wie zum Bei­spiel Eng­lisch. Hast du das auch in dei­nem Hei­mat­land gelernt?
Ja das habe ich, 5 Mona­te lang.

Wel­ches ist dein Lieb­lings­fach?
Mathe

Schmeckt dir das deut­sche Essen?
Nur den Kuchen mag ich hier.

Ist die Musik und die Kul­tur sehr unter­schied­lich und gefällt sie dir?
Die Musik gefällt mir hier, aber nicht alles.

Hast du dir Deutsch­land anders vor­ge­stellt als es jetzt ist?
Nein, ich habe es mir nicht anders vor­ge­stellt.

Was möch­test du nach der Schu­le machen?
Ich möch­te Kin­der­ärz­tin wer­den.

Möch­test du in Deutsch­land blei­ben oder irgend­wann wie­der nach Syri­en zurück, wenn der Krieg dort vor­bei ist?
Ja, ich möch­te wie­der nach Syri­en zurück.

The ground­brea­king docu­men­ta­ry War Child”, is showing the escape exem­pla­ry for so many refu­gees. Read the syn­op­sis of the film and watch the trai­ler and the docu­men­ta­ry in full length:

Con­ti­nue rea­ding Rawan & her Fami­ly – Ground­brea­king Docu­men­ta­ry of their Escape”

A Song to remind us of why we reach out to help

And walk in love, as Christ loved us and gave Hims­elf up for us, a fra­grant offe­ring and sacri­fice to God.”- Ephe­si­ans 5:2

Josh Gar­rels – Hiding Place

Josh Gar­rels is a popu­lar singer/​songwriter based in Port­land, Ore­gon.
https://www.facebook.com/pages/Josh-Garrels-Music/

He wri­tes, “ This past week I worked hard to wri­te, record, and pro­du­ce the song Hiding Place,” crea­ted espe­cial­ly for the One Mil­li­on Thumbprints cam­pai­gn. When my child­ren asked why I was wri­ting the song and why I was going to give it away, I told them about the despe­ra­te plight of women and child­ren fle­eing for their lives in war torn are­as of the world. I also told them about the impor­t­ance of living generous­ly so as to help others in their time of need. My daugh­ter Heron pro­cee­ded open her own pig­gy bank and draft a let­ter to One Mil­li­on Thumbprints. Would you con­si­der giving generous­ly for the sake of tho­se in need as well?” Con­ti­nue rea­ding A Song to remind us of why we reach out to help”