Vol­ti­gier­vor­füh­rung auf dem Begegnungsfest

Reit- und Vol­ti­gier­club Tau­nus­stein mit Vor­füh­run­gen auf dem Holzpferd

Wer sich für den Sport inter­es­siert, kann ihn im Anschluss ger­ne auch mal selbst aus­pro­bie­ren. Die Akti­ven ste­hen allen Inter­es­sier­ten für Fra­gen und zur Anlei­tung zur Verfügung.

Reit- und Vol­ti­gier­club Tau­nus­stein e.V.

Face­book­sei­te des Clubs

Sia­vash Safa – Per­si­sche Musik mit Gitar­re und Trommel

Per­si­sche und eng­li­sche Songs

Sia­vash Safa, mit bür­ger­li­chem Namen Meh­di Mest­ha­fa, ist Jour­na­list, Musi­ker und Gesangs­leh­rer. Er stammt aus dem Iran und wird uns mit Trom­meln und Gitar­re mit per­si­scher Musik in Far­si und eng­lisch unter­hal­ten. Er ist auch schon bei dem Stif­tungs­fest der Bür­ger­stif­tung auf­ge­tre­ten und in der Kath. Kir­che in Hahn und auch in Neu­hof auf dem Will­kom­mens­fest im Novem­ber 2015. Er gibt auch ger­ne Gitar­ren­un­ter­richt und Gesangsunterricht. 

Sia­vash Safa auf Facebook

Rawan & ihre Fami­lie – Erschüt­tern­de Fern­seh­do­ku­men­ta­ti­on ihrer Flucht

Ange­kom­men nach lan­gen Stra­pa­zen und Entbehrungen

Rawan Mas­houd und ihre Fami­lie, die wir auch in unse­rer Aus­stel­lung por­trä­tie­ren, leben mitt­ler­wei­le unter uns in Tau­nus­stein. Rawan gibt uns in ihrem Inter­view einen klei­nen Ein­blick in ihr jet­zi­ges Leben nach der Flucht.

Interview mit Rawan >>

Wie heißt du?
Ich bin Rawan Jasim und kom­me aus Syrien.

Wie alt bist du?
Ich bin 13 Jah­re alt.

Erzäh­le mir von dei­ner Fami­lie, hast du Geschwister?
Ich habe eine Schwes­ter, sie heißt Raya­nist und 10 Jah­re alt.
Ich habe drei Brü­der, der jüngs­te heißt Moha­nad und ist 5 Jah­re alt, der mitt­le­re heißt Osa­ma und ist 9 Jah­re alt, der gro­ße heißt Moha­mad und ist 10 Jah­re alt.

Leben noch Ver­wand­te von dir in Syrien?
Mei­ne Groß­el­tern leben noch in Syri­en und ich habe eine Tan­te und einen Onkel in Syri­en. Sie haben zwei Kinder.

Seid ihr in Deutsch­land direkt nach Tau­nus­stein gekom­men oder wart ihr noch in ande­ren Städten?
Zuerst war ich in Trier, dann in Gie­ßen, danach in Hanau und sind dann nach Tau­nus­stein gekommen.

Wie war das Leben in Trier, in Gißen und in Hanau, konn­tet ihr dort z.B. in die Schu­le gehen?
Nein, dort waren wir nicht in der Schu­le, erst in Taunusstein.

Lebst du in einer Asyl­un­ter­kunft oder in einer Woh­nung nur mit dei­ner Familie?
Wir leben in der Asyl­un­ter­kunft in Blei­den­stadt, aber wir möch­ten unbe­dingt in eine eige­ne Woh­nung zie­hen, da es uns im Asyl­heim nicht gefällt. Ich möch­te ger­ne ein eige­nes Zim­mer haben.

Was ver­misst du in Deutschland?
Ich ver­mis­se mei­ne Freun­de und mei­ne Schule.

Wie gefällt dir Deutschland?
Mir gefällt hier alles gut, beson­ders die Schule.

Was gefällt dir nicht in Deutschland?
Mir gefällt das Asyl­heim nicht.

Was ist in Deutsch­land anders im Ver­gleich zu dei­nem Heimatland?
Es ist vie­les anders. Wir hat­ten ein eige­nes Haus mit einem Park, dort haben wir viel gespielt.

Was war dein schöns­tes Erleb­nis in Deutschland?
Die Men­schen hier sind alle so nett.

Beschrei­be, wann du dich glück­lich fühlst!
In der Schu­le füh­le ich mich glücklich.

Hast du schon Freun­de gefunden?
Ja ich habe schon vie­le Freun­de gebunden.

Und wie haben dich die Men­schen hier Deutsch­land auf­ge­nom­men, gab es auch wel­che die nicht sehr freund­lich zu dir waren?
Die Men­schen waren alle sehr freund­lich hier.

Wel­che Spra­che ist dei­ne Muttersprache?
Arabisch.

Bist du in einer Dikla-Klasse?
Ja, das bin ich.

Hier in der Schu­le lernst du auch Fremd­spra­chen, wie zum Bei­spiel Eng­lisch. Hast du das auch in dei­nem Hei­mat­land gelernt?
Ja das habe ich, 5 Mona­te lang.

Wel­ches ist dein Lieblingsfach?
Mathe

Schmeckt dir das deut­sche Essen?
Nur den Kuchen mag ich hier.

Ist die Musik und die Kul­tur sehr unter­schied­lich und gefällt sie dir?
Die Musik gefällt mir hier, aber nicht alles.

Hast du dir Deutsch­land anders vor­ge­stellt als es jetzt ist?
Nein, ich habe es mir nicht anders vorgestellt.

Was möch­test du nach der Schu­le machen?
Ich möch­te Kin­der­ärz­tin werden.

Möch­test du in Deutsch­land blei­ben oder irgend­wann wie­der nach Syri­en zurück, wenn der Krieg dort vor­bei ist?
Ja, ich möch­te wie­der nach Syri­en zurück.

Die weg­wei­sen­de Fern­seh­do­ku­men­ta­ti­on War Child”, zeigt die Flucht bei­spiel­haft für vie­le Geflüch­te­te. Hier die Beschrei­bung und der Inhalt des Films, der Trai­ler und der Film in gan­zer Länge:

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Podi­ums­ge­spräch:
Bet­ter Tog­e­ther? – Aber wie?

Gedan­ken­aus­tausch auf dem Fest der Begegnungen

Was kön­nen wir von ein­an­der ler­nen? – Viel­falt als Chan­ce – Gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on – Was heißt das eigent­lich wirklich?

Der Begriff Inte­gra­ti­on“ ist unklar und durch­aus auch pro­ble­ma­tisch. Pro­ble­ma­tisch ist er zum einen des­halb, weil er kei­nes­wegs deut­lich von Assi­mi­la­ti­ons­kon­zep­ten und Anpas­sungs­for­de­run­gen abge­grenzt ist. Wie­so heißt es so oft Mul­ti-Kul­ti sei geschei­tert”? Ist da was dran?

Wie­so wird das The­ma Asyl /​Migration in der öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung meist sehr popu­lis­tisch dar­ge­stellt und ver­zerrt wahr­ge­nom­men? Wie wirkt sich das auf das Ehren­amt aus und das Enga­ge­ment Freiwilliger?

Über die­se und ande­re The­men wol­len wir mit den Gäs­ten auf dem Podi­um sprechen.

Unse­re Gesprächsteilnehmer:

Pop/​Rock Duo Cla­ra & Arne”

Cla­ra & Arne

bekannt als Mit­glie­der der Tau­nus­stei­ner Band Full House” sind ein fes­tes Duo schon seit 5 Jah­ren. Ihr Reper­toire umfasst Rock und Pop.
Arne Gör­litz stu­diert mitt­ler­wei­le Luft- /​Raum­fahrt­tech­nik und Cla­ra Egert stu­diert Musik. Obwohl sie des­we­gen zur Zeit sehr weit aus­ein­an­der woh­nen, kom­men sie aber für sol­che Auf­trit­te ger­ne wie­der zusam­men. Wir freu­en uns dar­über, dass sie bei uns spie­len wer­den und uns eben­so wie die ande­ren Musi­ker mit ihrem kos­ten­lo­sen Auf­tritt für die gute Sache unter­stüt­zen. Danke!

Ange­kom­men – Den Geflüch­te­ten ein Gesicht und eine Stim­me geben”

Foto-Aus­stel­lung

Gemein­schafts­aus­stel­lung
Schü­ler des Gym­na­si­ums Tau­nus­stein und der Beruf­li­chen Schu­len Unter­tau­nus, Ange­kom­me­ne Geflüch­te­te, Tau­nus­stei­ner Bür­ger prä­sen­tie­ren Fotos, Vide­os, Aus­zü­ge aus Interviews

Foto­se­rie in Arbeit” für die Ausstellung

Aus­wahl aus einer Serie von Auf­nah­men die ent­stan­den , als wir Fili­mon Tewel­de bei sei­ner Arbeit auf der Kran­ken­haus­sta­ti­on beglei­ten durften.