Dar­vish Arsal­an – Sän­ger und Buch­au­tor

Dar­vish Arsal­an singt ein per­si­sches Lied (Text unten) und erzählt von sei­nem Roman

Darv­sish über sein Leben:
Nun ein paar Wor­te zu mir und mei­ner Lebens­ge­schich­te: Im Jahr 1980 muss­te ich als jun­ger Flücht­ling (19) Iran auf Grund poli­ti­scher Ver­fol­gung ver­las­sen. Nach einem Jahr Zwi­schen­auf­ent­halt in Paki­stan gelang es mir, mir die not­wen­di­gen Doku­men­te für die Wei­ter­rei­se nach Deutsch­land zu ver­schaf­fen. Mein Asyl­ver­fah­ren dau­er­te 5 Jah­re. Wäh­rend­des­sen erwarb ich mir eigen­stän­dig – damals gab es kei­ne Sprach­kur­se für Flücht­lin­ge wäh­rend ihres Asyl­ver­fah­rens – die deut­sche Spra­che und die ers­ten Ein­drü­cke in die deutsch­spra­chi­ge Lite­ra­tur. Nach der Aner­ken­nung im Jahr 1986 zog ich nach Frank­furt, begann 1987 mein Stu­di­um im Fach Ger­ma­nis­tik – Haupt­fach – Mei­ne Neben­fä­cher waren Psy­cho­lo­gie und Anglis­tik. Nach dem Stu­di­um über­setz­te ein Mär­chen­buch Her­mann Hes­ses -Iris – ins Per­si­sche, mach­te eini­ge Zusatz­qua­li­fi­zie­run­gen auf dem Gebiet DaF. Seit 2011 lei­te ich aus­schließ­lich Inte­gra­ti­ons­kur­se, mitt­ler­wei­le auch Alpha­kur­se. Im letz­ten Janu­ar ver­öf­fent­lich­te der Ver­lag TWENTYSIX , eine Koope­ra­ti­on zwi­schen der Ver­lags­grup­pe Ran­dom Hou­se und BoDBook on Demand – mei­nen ers­ten in deut­scher Spra­che ver­fass­ten Roman. Auf dem Gebiet Musik und Gesang bin ich seit über 20 Jah­ren aktiv. In Wies­ba­den hat­te ich im Thal­haus 2 Auf­trit­te und eini­ge im Rhein­gau.”

Eine Über­set­zung des per­si­chen Lie­des, dass Darish für uns sin­gen wird:

Des Lebens süße Früch­te

Des Lebens süße Früch­te sind die Kin­der

Des Frie­dens­gar­tens Früch­te sind die Kin­der

Blü­hen tun sie an eige­nem Lebens­baum

Pflückt sie doch nicht aus ihrem Lebens­raum!

Kin­der lie­ben sehr Freu­de und Spaß

Frie­den säen sie, nicht Wut und Hass.

Das Leben ist ein ewi­ges Auf und Ab

Jetzt ist es Fül­le, bald aber Dür­re

Zwi­schen die­sen bist du ja die Brü­cke

War­um müs­sen sein Kin­der Sün­den­bö­cke!?

Gibt´s heu­te Ver­söh­nung, dann kommt die Tren­nung

Gibt´s heu­te Annä­he­rung, bald Gift der Ableh­nung.

All dies gehört ja zu unse­rem Leben

Kin­der spie­geln den Got­tes­se­gen.

Es ist Zeit für Freu­de und Glück­se­lig­keit

Vor­bei ist nun die Not und Trau­rig­keit.

Was sich letzt­lich aus all­dem ergibt

Ist die gehei­me Kraft, die uns das Leben gibt.

All dies gehört ja zu unse­rem Leben

Kin­der spie­geln den Got­tes­se­gen.

Papa und Mama sind der Kin­der die Welt

Freu­de der Eltern das Ein­zi­ge, was zählt

Ihr, die geschenkt habt den Kin­dern das Leben

Eure Lie­be ist bestimmt ihrer Zukunft Segen

Das Leben ist ein ewi­ges Auf und Ab

Jetzt ist es Fül­le, bald aber Dür­re

Zwi­schen die­sen bist du ja die Brü­cke

War­um müs­sen sein Kin­der Sün­den­bö­cke!?

Über­set­zung von Arsal­an Dar­vish

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